| Katrin Richter, Hendrik Borgmann | |||||||||||||||
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Studien weisen darauf hin, dass die Versorgung der von Behinderungen Betroffenen in Krankenhäusern defizitär ist. Um dieser Problemlage zu begegnen, ist es notwendig, die angesprochene Personengruppe in den Mittelpunkt der Forschung zu rücken. Auf der Grundlage des Erlebens von Krankenhausaufenthalten sollen Anforderungen an die Pflege von Menschen mit Behinderungen formuliert werden. In einem qualitativen Forschungsansatz wurden in Anlehnung an das ‚Problemzentrierte Interview’ nach Witzel 17 erwachsene Personen mit Mehrfachbehinderungen und elf Betreuer aus Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung(en) in Gruppen- und Einzelinterviews befragt. Die Pflege von Menschen mit Behinderungen in Akutkrankenhäusern ist nach Aussagen der Probanden nur unzureichend an individuellen Bedarfen ausgerichtet. Mangelnde Akzeptanz oder respektloses Verhalten ihnen gegenüber beeinflussen die Versorgung. Die daraus resultierenden Probleme sind vielschichtig. So berichten Partizipienten von mangelhafter Kommunikation und Fremdbestimmung bei pflegerischen Handlungen. Einschränkungen der Selbstständigkeit führen zu unnötigen Abhängigkeiten vom Pflegepersonal und drohendem Ressourcenverlust.
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Research projects have shown that the care for people with disabilities in hospital there is insufficient. In order to deal with this problem, current research should focus on people with disabilities. Requirements for dealing with this group of persons in hospital should be specified according to their inpatient experiences. Using a qualitative research approach based on the ‘problem centred interview’ (Witzel), 17 adults, each with multiple disabilities, and eleven carers from homes for people with disabilities, were interviewed either on their own or in groups. According to statements from the participants, care for people with disabilities in general hospitals is not sufficiently adapted to their individual needs. A lack of acceptance and/or respect has an effect on the nursing care. Many problems are resulting from this situation. Participants report deficient communication and decisions about care needs being made without their wishes being considered. Limited self-reliance leads to unnecessary dependence on carers and a risk of loosing existing abilities. |
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Zitation: E-First!: Interdisziplinäre Kommunikation und Kooperation - Ein Beitrag zur Sicherung pflegerischer Versorgung von Menschen mit Behinderungen im Akutkrankenhaus | |||||||||||||||
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