Jahresinhalt 2001

 

1-2001

Analyse von Lernangeboten im Internet im Berufsfeld Gesund-heit

Autor/in: Katrin Bräutigam, Anke Flemming, Klaas Rieck, Susann Schmidt

Inhalt: Bei jedem neuen Medium, das erfunden wird, stellt sich die Frage, ob es im Unterricht einsetzbar ist. Das Internet bietet ein neues Medium, und es stellt sich die Frage, ob es ebenfalls für den Unterricht herangezogen werden kann. Im Rahmen dieses interdi

 

Wohin geht der Trend in der stationären Altenpflege bei den Anbietern von DV-gestützter Pflegeplanung und Dokumentation?

Autor/in: Manuela Raiß

Inhalt: In diesem Artikel wird die Frage des Umgangs mit DV-gestützter Pflegeplanung und -dokumentation anhand von Stichproben-Interviews mit Ausstellern auf der Altenpflegemesse 2000 in Hannover betrachtet. Dazu werden die unterschiedlichen Reaktionen und Antwor

 

2-2001

Bewerberauswahl an deutschen Krankenpflegeschulen – eine empirische Untersuchung

Autor/in: Catherine Pott

Inhalt: Die Autorin befragte mittels Fragebogen 100 Krankenpflegeschulen in der Bundesrepublik Deutschland zu ihren verwendeten Auswahlverfahren und Auswahlkriterien. Dabei ergab sich aus den Antworten von 74 Krankenpflegeschulen folgendes Bild: Klassisches und d

 

Pflege neu denken

Autor/in: Dr. Anna-Paula Kruse

Inhalt: Die zehn Mitglieder der von der Robert Bosch Stiftung geschaffenen Zukunftswerkstatt zur Verbesserung der Pflegeausbildung haben in ihrer ca. 2½jährigen Arbeit gemeinsam mit hinzugezogenen Experten beides geleistet: Gegenwartsanalyse und visionäre Zukunft

 

Eine empirische Untersuchung über die Motivation von Pflegenden, an Fortbildungs-veranstaltungen teilzunehmen

Autor/in: Ruth Heinrich, Christiane Kraatz

Inhalt: Die Fortbildung spielt bei der Professionalisierung der Pflegekräfte eine zentrale Rolle. Die Autorinnen haben daher empirisch untersucht, aus welchen Gründen Krankenpflegekräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an Fortbildungsveranstaltungen t

 

Pflegende Angehörige – ein unverzichtbarer Teil des Pflegesystems

Autor/in: Brigitta Löschnig

Inhalt: Pflegebedürftige alte Menschen werden heute zu ca. 80% von Familienmitgliedern zuhause versorgt. Angehörige erbringen an der Gesellschaft eine Leistung von enormem volkswirtschaftlichem Nutzen, die aber kaum anerkannt wird. Beratung, Information, begleite

 

Führungsmodelle – Brauchbare Modelle für die Stationsleitung?

Autor/in: Benno Schanz

Inhalt: Die Stationsleitung nimmt eine, wenn nicht sogar die wichtigste, Schlüsselposition im Krankenhaus ein. Mitarbeitermotivation, Produktivität, Fluktuation, Kompetenzen, Kreativität und Innovation werden entscheidend durch den jeweiligen Führungsstil der Sta

 

Lehren und Lernen mit CD-ROMs und Internet in der Gesundheits- und Kranken-pflege

Autor/in: Vital Vonlanthen

Inhalt: Da immer schneller und mehr gelernt werden sollte, bieten CD-ROM‘s und Internet neue Möglichkeiten. Diese können mutimedial und interaktiv gestaltet sein und mehrere unserer Wahrnehmungskanäle gleichzeitig ansprechen. Daraus ableiten lässt sich, dass mit

 

3-2001

Hochschuldidaktische Impli-kationen zur Lehre in einem Studiengang Pflegepädagogik

Autor/in: Michael J. Huneke

Inhalt: Vor dem Hintergrund einer konstruktivistisch-systemtheoretischen Lehrauffassung wird eine veränderte Form von Fachhochschullehre rekonstruiert. Dabei soll besonders die Rolle der professionell Lehrenden an einer Fachhochschule unter der Perspektive eines

 

Akademisierung der Pflegeerstausbildung

Autor/in: Prof. Dr. Silvia Vespermann

Inhalt: In dem Vortrag werden Erfahrungen mit der Akademisierung der Pflegeerstausbildung an der Fachhochschule Fulda beschrieben und die Anpassung des Studiengangs Pflege an die EU-Standards vorgestellt

 

Großgruppenkonferenzen – innovative Wege für Wandel und Lernen in Organisationen

Autor/in: Monika Beck, MNSc

Inhalt: Großgruppenkonferenzen sind neue Formen der Kommunikation in Organisationen. Besonders im Zusammenhang mit umfassenden Veränderungsprozessen sind sie zu wesentlichen Bestandteilen von Change - Strategien in Profit und Non-Profit Unternehmen geworden. Das

 

Open Space – eine Konferenzmethode der besonderen Art

Autor/in: Dr. Christine Swoboda

Inhalt: Im Rahmen des Symposiums „Qualität im Gesundheitswesen“ das unter dem Motto „Qualität bewegt“ stand und vom 11. – 13.11.2000 im Wiener Rathaus stattfand, wurde zum ersten Mal parallell zum traditionellen Programm auch eine neue Konferenzmethode, „Open Spa

 

Pflege im Internet

Autor/in: Erwin Leth

Inhalt: Keine Erfindung in der Menschheitsgeschichte hat sich so schnell auf dem ganzen Planeten etabliert wie das Internet. Der Siegeszug des neuen Mediums macht vor keinem Bereich des täglichen Lebens halt. In den ärmsten Ländern der Welt, wo es noch nicht übli

 

Unterrichtsmodul EDV im Gesundheitswesen

Autor/in: Manuela Raiß

Inhalt: Im folgenden Artikel wird ein Projekt im Studiengang Pflegemanagement der FH-Frankfurt beschrieben. Das Unterrichtsmodul EDV im Gesundheitswesen besteht aus einem 50 Stdg. Modul für Berufsrückkehrer. Ziel ist die Kritische Reflexion der Teilnehmerinnen üb

 

4-2001

Konturen einer Ethik des pflegerischen Blicks

Autor/in: Dorothea Goller

Inhalt: Der Beitrag versucht eine Annäherung an eine ebenso spezifische wie zeitgemäße Pflege-Ethik, und zwar im Sinne einer Ethik des pflegerischen Blicks. Im Kontext des sich rasch wandelnden Menschenbilds der Post-Moderne sind ethische Inhalte und Ziele vollen

 

Recht in der Ausbildung

Autor/in: Axel Foerster

Inhalt: -

 

Philosophie und Pflegeethik

Autor/in: Christian Tepe

Inhalt: Vor dem Hintergrund einer kritischen Analyse des von der DGF formulierten Ethik-Kodex werden in diesem Aufsatz Möglichkeiten und Grenzen der Instruktionskraft der philosophischen Ethik für eine praxistaugliche Pflegeethik ausgelotet

 

Ambulante Hospizarbeit in Thüringen

Autor/in: Marcus Häßner

Inhalt: In erfreulicher Weise hat sich in den vergangenen Jahren die Hospizbewegung in Deutschland entwickelt. Mittlerweile bestehen 581 ambulante Hospizdienste und -initiativen, 64 stationäre Hospize und 50 Palliativstationen

 

Patiententötung durch Angehörige helfender Berufe

Autor/in: Paul-Werner Schreiner

Inhalt: Das aktive Beenden des Lebens von hilfebedürftigen Menschen durch die sie Betreuenden, ohne dass von den Betroffenen der Wunsch dazu geäußert wurde, so soll zunächst einmal deskriptiv das Thema umschrieben werden, wurde von verschiedenen Seiten zu Recht a

 

Pflegediagnosen und Einführung von EDV in die Pflege

Autor/in: Anke Trautrims, Harry Plewa

Inhalt: Im Rahmen unserer Vordiplomarbeit mit dem Thema „Einführung von Pflegediagnosen in einer Neurologischen Frührehabilitation“ befassten wir uns u.a. mit der Theorie der Einführung von EDV in der Pflege. Während der Literaturrecherche stellten wir immer wied

 

Senioren erobern das World Wide Web

Autor/in: Daniel Hoffmann, Annette Scholl

Inhalt: Zunehmend mehr Senioren entdecken das World Wide Web für sich. Prozentual gesehen sind die über 50-Jährigen die am schnellsten wachsende Nutzergruppe im Internet. Waren 1997 erst drei Prozent aller deutschen Internetnutzer 55 Jahre und älter, so sind es l

 

5-2001

Untersuchung zur Professionalität und zum „Barriereverhalten“ in der Kommunikation zwischen Pflegenden und Patienten

Autor/in: Heidemarie Weber/Hiltrud Kirsch

Inhalt: Pflegende haben als Vermittler zwischen Arzt, Patient und Angehörigen und als Ansprechpartner für Sorgen und Nöte von Patienten eine wichtige Rolle zu erfüllen. Im Klinikalltag reagieren sie auf beide Rollenfunktionen entweder mit Barriereverhalten oder mit emotionaler Anteilnahme, was sie eher als Privatpersonen denn als professionelle Helfer charakterisiert. Für diese Untersuchung wurden vier Gruppeninterviews (1999) mit jeweils 16 diplomierten Pflegenden aus unterschiedlichen Fachabteilungen eines Schweizerischen Akutkrankenhauses der Schwerpunktversorgung wurden analysiert

 

Benötigt die Krankenpflege eine Pädagogik?

Autor/in: Maria Gattringer

Inhalt: Derzeitig beherrschen langdauernde und chronische Krankheiten die Statistiken der Gesundheitsbeeinträchtigungen. Zusätzlich hat sich die Altersgrenze erhöht. Die Bedürfnisse pflegebedürftiger Menschen sind dadurch über längere Zeit zu sehen. henderson (1966) identifizierte 14 Grundbedürfnisse des Menschen als Grundkomponenten der Pflege, welche von der Verfasserin modifiziert und erweitert in Form von 16 Pflegesequenzen elaboriert wurden

 

Die Mitarbeiter bewegen –auf allen Ebenen

Autor/in: Hans Peter Ludwig/Doris Burr

Inhalt: Die Autoren schulen MitarbeiterInnen von Pflegeeinrichtungen im Qualitätsmanagement nach dem Prinzip der 5 Ebenen, die im folgenden Artikel dargestellt werden

 

Pflegequalität: Forderungen, Zusammenhänge, Wege der Sicherung

Autor/in: Barbara Reutlinger

Inhalt: Institutionen im Gesundheitswesen stehen unter einem großen Forderungsdruck von außen, die Effizienz der Pflege und die Pflegequalität zu steigern und auszuweisen. Nach welchen Kriterien die Pflegequalität zu beurteilen sei, ist nicht eindeutig geklärt. Damit steht jedes Krankenhaus auch unter dem Druck, sich einen Begriff von Pflegequalität erarbeiten zu müssen und nach Instrumenten zu suchen, diese zu beurteilen. Hier lag auch der Anlass für die vorliegende Arbeit

 

Vermeidung von technischen Ausfallzeiten durch Datensicherung: Das Datensicherungs- Konzept

Autor/in: Andreas Heil

Inhalt: Der zunehmende Einsatz von EDV-gestützten Verwaltungsinstrumenten in kleineren Pflegeeinrichtungen stellt die Verantwortlichen vor eine neue Problematik. Um den betrieblichen Ablauf zu sichern, müssen Datenverluste auf ein Minimum reduziert und Ausfallzeiten unter allen Umständen vermieden werden. Die Industrie bietet hierfür verschiedene Soft- und Hardwarelösungen an. In vielen Fällen überschreiten diese jedoch das Budget der Einrichtung und stellen somit keine praktikable Lösung dar. Der Artikel versucht auf diese Problematik aufmerksam zu machen und bietet dem Leser eine Checkliste zum Aufbau eines Datensicherungs-Konzeptes.

 

Cybermedizin und globale Kommunikation

Autor/in: Dr. med. Gunther Eysenbach

Inhalt: Dass Neue Medien, Multimedia, Internet und Netzwerktechnologien – kurz: Computer –das Potential haben, Kommunikationsstrukturen im Gesundheitswesen zu revolutionieren und somit Qualität und Effizienz von medizinischer Versorgung, Ausbildung und Verwaltung zu verbessern, ist weder eine neue noch eine besonders originelle Feststellung, kommen doch neue Medien in der medizinischen Aus- und Weiterbildung (Tele-Teaching, Computer based teaching) und in der klinischen Medizin (Telemedizin) nun schon bereits seit einigen Jahren zum Einsatz.

 

Zukunft und Perspektiven von DV-Koordinatoren in der Pflege

Autor/in: Ulrich Scharnowski

Inhalt: Außerhalb von Deutschland, insbesondere in den USA, sind z.B. der DV- Koordinator für Pflege oder der Projektleiter für DV- Systeme in der Pflege etablierte Berufsbilder. Sie treiben die eigenständige Entwicklung von Pflegeinformationssystemen voran und stellen sich der komplexen Aufgabe der Integration von DV- Verfahren in die Pflege

 

6-2001

Grundzüge eines hochschuldidaktischen Konzepts fächerübergreifender Lehre in den Studiengängen Pflegepädagogik und Pflegemanagement

Autor/in: Prof. Dr. H. Brandenburg, Dipl.-Päd. M. J. Huneke, Prof. Dr. B. Werner

Inhalt: Die Notwendigkeit von Forschung in der Pflegewissenschaft ist unbestritten. Ebenso unbestritten ist, dass Grundlagen, Methoden und Ergebnisse von Pflegeforschung einen wichtigen Bestandteil der Lehre des Faches Pflegewissenschaft und angrenzender Fachgebiete in den Pflegefachbereichen darstellen. Ungeklärt ist jedoch die Frage, ob und inwieweit Studierende in Forschungsarbeiten involviert werden sollen bzw. müssen. Eine Perspektive besteht darin (Pflege)-Forschung mit Studierenden im Rahmen von Lehrforschungs- und Entwicklungsprojekten (LFuEP) zu konzipieren und statt der mit Auftragsforschung verbundenen ergebnisorientierten Zwänge stärker den Lernaspekt und die Team- und Gruppenarbeit zu betonen.

 

Herbarts „pädagogischer Takt“ und reflexives Pflegehandeln

Autor/in: Dipl.-Päd. Elisabeth Holoch

Inhalt: Auch wenn sich die beiden beruflichen Felder „Pflege“ und „Pädagogik“ in ihrem Gegenstandsbereich, ihrer Zielsetzung und ihren Handlungsformen grundsätzlich unterscheiden, so gibt es doch eine Gemeinsamkeit: Berufliche Pflege hat es ebenso wie die Pädagogik mit komplexen menschlichen Situationen zu tun, die über die ausschließliche Anwendung von Standards und Techniken nicht zu bewältigen sind. Für die Bewältigung dieser komplexen Situationen werden stattdessen wissenschaftliche Theorien und Forschungsergebnisse benötigt. Die entscheidende Frage ist aber: Wo im Handeln von professionellen PraktikerInnen finden Wissenschaft und Theorien ihren Ort?

 

Patienten- und Familienedukation erfordern neue Kompetenzen

Autor/in: Ute Bösing, Petra Lang, Angelika Zegelin-Abt

Inhalt: In der Auseinandersetzung mit dem Thema Patienten- und Familienedukation konzentriert sich dieser Artikel auf die Kompetenzerweiterung von Pflegenden, um Patienten und Bezugspersonen/Familienangehörige gezielt schulen zu können.

 

Qualität in der Pflege beginnt in der Altenpflegeausbildung

Autor/in: W. Happel

Inhalt: Um die Beschäftigung mit Qualitätssicherung kommt heute keine Einrichtung der Altenhilfe herum. Aus-, Fort- und Weiterbildungsstätten bieten Seminare zu Qualitätsfragen an und wirken bei der Implementierung von Qualitätsmanagementsystemen mit

 

Voraussetzungen erfolgreicher Teamarbeit

Autor/in: Claus Bölicke

Inhalt: Aufgrund zunehmender Anforderungen durch Spezialisierung auf der einen und interdisziplinärer Kooperation auf der anderen Seite ist es von Bedeutung, die Patientenversorgung zunehmend teamorientiert zu organisieren. Dabei soll unter Teamarbeit nicht die bloße Summe verschiedener, berufstypischer Leistungen verstanden werden

 

Pflegewissenschaft und Pflegeforschung in Deutschland

Autor/in: Hermann Brandenburg

Inhalt: Noch bis in die 90er Jahre wurde zumindest in Deutschland die Legitimation von Pflegewissenschaft und Pflegeforschung2 in Frage gestellt. Wozu ist Pflegewissenschaft eigentlich notwendig? Wo liegt das eigenständige Profil dieser neuen Wissenschaft? Wird Pflegeforschung nicht bereits von anderen Wissenschaften betrieben? Diese Fragen, Problematisierungen und Angriffe sind nicht verschwunden

 

Pflegebedarf bei dementen alten Menschen – Welche Konzepte hält die Pflegewissenschaft bereit?

Autor/in: Dr. Bettina Schmidt

Inhalt: Immer öfter berichten die Medien über die „Alzheimer-Krankheit“ und „Demenz“, immer häufiger werden Fachtagungen und Seminare zu diesem Thema abgehalten. Inzwischen sind in der Bundesrepublik weit über eine Million Menschen von dieser Alterskrankheit betroffen; die Vorstellung, auch einmal mit einem schleichenden geistigen Verfall konfrontiert zu werden, ist beängstigend

 

Angewandte Pflegeforschung – was ist das?

Autor/in: Hermann Brandenburg

Inhalt: Wenn man mit Praktikern aus dem Pflegebereich über Pflegewissenchaft und Pflegeforschung spreche, dann wird regelmäßig folgende Erwartung formuliert: „Ich weiß nicht, was Pflegeforschung ist, aber irgendwie untersucht sie bestimmte Praktiken und Vorgehensweisen im Pflegealltag und soll dazu dienen, Vorschläge zur Verbesserung der Pflegepraxis zu entwickeln“. Diese Gespräche machen nachdenklich, denn wir wissen, dass es noch ein langer Weg sein wird, bis diese Erwartungen eingelöst werden können.

 

7-2001

Ethik lehren: Zur Entwicklung des moralischen Urteils im Unterricht

Autor/in: Alfred Dorfmeister

Inhalt: Es wird in drei Schritten vorgegangen: Zuerst soll die Entscheidung für die grundlegende Konzeption des Unterrichtsgegenstands begründet werden. Danach wird überblicksmäßig eine (neue) Entwicklungstheorie vorgestellt, die gut geeignet ist für eine didakti

 

Integration der Thematik Alter in einen Lehrgang zur examinierten Pflegefachperson

Autor/in: Brigitte Zaugg, Karin Zürcher

Inhalt: Die Autorinnen stellen Ihre Vorgehensweise zur Integration der Thematik Alter in einem 4jährigen Lehrgang zur examinierten Pflegefachperson vor

 

op. cit.

Autor/in: Ulrike Greb

Inhalt: -

 

Integration der Thematik Alter in einen Lehrgang zur examinierten Pflegefachperson

Autor/in: Brigitte Zaugg, Karin Zürcher

Inhalt: Die Autorinnen stellen Ihre Vorgehensweise zur Integration der Thematik Alter in einem 4jährigen Lehrgang zur examinierten Pflegefachperson vor

 

Theorie der Pflegekompetenz – eine empirische Untersuchung

Autor/in: Christa Olbrich

Inhalt: Zum Thema Kompetenz und Kompetenzentwicklung in der Pflege möchte ich Ihnen nun einige Ergebnisse aus meiner Untersuchung (Dissertation) vorstellen. Ich ging von der Frage aus, welche Fähigkeiten und Kompetenz Pflegepersonen in ihrer täglichen Arbeit habe

 

Das modifizierte Trajekt Konzept als Orientierungsrahmen im interprofessionellen Dialog

Autor/in: Ulrike Höhmann

Inhalt: Es geht hier um theoretische Weiterentwicklungen aus dem Projekt „Qualität durch Kooperation“ (Höhmann et al. 1998), in dem wir herausgefunden haben, dass Deutungsunterschiede der Professionellen zu erheblichen Verlaufskomplikationen bei den Betroffenen f

 

Leistung und Wirkung nachweisen

Autor/in: Susanne Wied

Inhalt: Um Leistung in der Pflege nachweisen zu können, müssen einige Grundvoraussetzungen geklärt sein, die sie kommunizierbar machen

 

Dienstübergabe mit dem Patienten

Autor/in: Jong-Duk Kim

Inhalt: Unter dem Motto „nicht über den Patienten reden, sondern mit ihm“ ist die neue Form der „Dienstübergabe mit dem Patienten (DÜP) auf den Allgemeinstationen der Unikliniken Köln eingeführt worden. Ziel ist es, ein niederschwelliges Informationsangebot für d

 

Instrumente zur Einschätzung des Dekubitusrisikos im Vergleich

Autor/in: Balzer, K./Schmiedl, C./Dassen, Th.

Inhalt: Zur erfolgreichen Prävention von Dekubitus ist es erforderlich, dass eine etwaige Gefährdung von Pflegebedürftigen rechtzeitig und zuverlässig erkannt wird. Der vorliegende Vortrag beschreibt eine Studie, die verschiedene Dekubitusrisikoskalen untersucht

 

Berühren und Berührtwerden in der Pflege

Autor/in: Anke Helmbold

Inhalt: Mein Interesse ist es die Bedeutung des Berührens für die Krankenpflege zu erkunden. Dies tue ich in einer phänomenologischen Studie, meiner Promotionsarbeit, welche von Frau Prof. Dr. Ruth Schröck betreut wird. Die Studie basiert hauptsächlich auf 24 off

 

Beeinflussende Faktoren für die Schmerzerfassung und das Schmerzmanagement von Pflegenden – eine Literaturanalyse

Autor/in: Bettina Wagener-Floer

Inhalt: Das Thema meiner Arbeit lautet: „Beeinflussende Faktoren für die Schmerzerfassung und das Schmerzmanagement von Pflegenden – eine Literaturanalyse“. Zu Beginn werde ich Ihnen eine kurze Einführung in das Problem geben. Es folgt eine knappe Skizzierung des

 

Interaktionen zwischen aphasischen Menschen und ihren Helfern im Krankenhaus

Autor/in: Doris Tacke

Inhalt: Die Autorin befasste sich mit dem Rehabilitationsprozess aphasischer Patienten. Die Ergebnisse zeigen, dass das Krankheitserleben der Betroffenen und ihrer Angehörigen in engem Zusammenhang steht mit dem Verhalten der professionellen Helfer, die aphasisch

 

9-2001

Beratungskompetenz in der Pflege

Autor/in: Reinhard Lay

Inhalt: Das Thema Beratung gewinnt im Gesundheitswesen eine immer größere Bedeutung. Von allen beteiligten Berufsgruppen wird erwartet und gefordert, dass sie ihre Patienten, Klienten oder Kunden kompetent beraten. Woran erkennt man kompetente Berater1 und was bedeutet Professionalität in der Beratung? Der Beitrag stellt ein neues Modell der Beratungskompetenz vor, das als Grundlage für Aus- und Weiterbildungsprogramme in der Pflege dienen kann

 

Curriculumentwicklung HöFa 1: ein Projektbericht

Autor/in: Maria Müller Staub

Inhalt: Curriculumentwicklungsprojekts an einer höheren Fachausbildung für Pflege, Stufe 1, vor. Das Projekt basierte auf dem systemtheoretischen Hintergrund der Organisationsentwicklung und hatte nebst der Überarbeitung der Fachinhalte die Modularisierung zum Ziel

 

Öffnen sich bundesdeutsche Berufsschulen der Pflegewissenschaft?

Autor/in: Ulrike Schulze

Inhalt: zu beruflichen Perspektiven für Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen mit der beruflichen Fachrichtung „Pflege“

 

Problembasiertes Lernen als Grundlage für eine Evidenz-basierte Praxis

Autor/in: R. Sebastian Werbke

Inhalt: Es ist wohl kaum ein Zufall, dass das Konzept des problembasierten Lernens (PBL) an der gleichen akademischen Institution entwickelt wurde, von wo aus heute maßgeblich auch Evidence-Based Nursing (EBN) gefördert wird. Dieser Aufsatz will verdeutlichen, dass die Denk- und Arbeitsweise von PBL für eine evidenz-basierte Pflegepraxis sehr hilfreich sein können

 

Projekt Pflegesituation

Autor/in: M. Rögener/P. König/E. Bulfon/M. Rothenbühler/Ch. Rumpf

Inhalt: Im Zug von Veränderungen, Umstrukturierungen und Kostendruck einerseits und des sich verändernden Pflegeverständnisses andererseits auf Seiten der Kranken- und Gesundheitspflege, aber auch angesichts sich wandelnder Bedürfnisse und Ansprüche auf der Seite der Pflegeempfänger ist der Pflegeberuf in letzter Zeit immer mehr in das Interesse der Öffentlichkeit getreten. Diese Tatsachen führten im Spital Thun dazu, dem Befinden der Pflegenden und Auszubildenden im Rahmen einer Mitarbeiterbefragung einmal auf den Grund zu gehen

 

Einführung neuer MitarbeiterInnen in Krankenanstalten und Pflegeheimen

Autor/in: Ingeborg Hutter, Anita M. Kenyeri, Ursula Kober, Renate Röhrling

Inhalt: Die Einarbeitung in jeden neuen Arbeitsbereich ist ein Prozess, der neue MitarbeiterInnen in die Lage versetzen soll, entsprechend ihrer Ausbildung und Position in relativ kurzer Zeit sicher, adäquat und professionell ihre Aufgaben erfüllen zu können. Immer geringer werdende Zeit- und Geldressourcen zwingen Betriebe MitarbeiterInnen gezielt, systematisch und effizient in den Krankenhausalltag bzw. in die Pflegeheimroutine einzuführen. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass schriftliches Informationsmaterial, Einführungs- bzw. Feedbackgespräche, das Bereitstellen einer Bezugsperson, sowie das kollegiale Verhalten der KollegInnen positiven Einfluss in der Einführungsphase haben

 

Vermeidung von technischen Ausfallzeiten durch Datensicherung: Systemsicherung mit Norton Ghost (Teil II)

Autor/in: Andreas Heil

Inhalt: Im ersten Teil dieses Artikels wurde der Aufbau eines Datensicherungs-Konzepts beschrieben. Die steigende Leistungsfähigkeit heutiger Softwareprodukte geht jedoch auch mit einer erhöhten Fehleranzahl einher. Insbesondere nach längerer Verwendung und paralleler Installation zusätzlicher Software kommt es immer wieder zu Systemabstürzen. Die Folge: Betriebliche Abläufe werden empfindlich gestört und Wartungskosten steigen. Der Artikel beschreibt das Verfahren einer Systemsicherung unter Verwendung der Software Norton Ghost

 

Europäische Normen für Pflegeterminologien–Was ist das?

Autor/in: Gunnar Haase Nielsen

Inhalt: Neben der Betrachtung der Gebiete für Standards/Normen der Pflegeinformatik, soll eine Zusammenfassung in Form eines Überblicks über den Stand der Entwicklung und internationale Zunkunftsperspektiven solcher Normen/ Standards in der Pflege gegeben werden. Weiterhin soll hier in Umrissen angedeutet werden, wie die europäische Norm bzw. der europäische Standard im Bereich der Gesundheitsinformatik für Begriffssysteme in der Pflege aussieht.

 

10-2001

Akademisierung der Pflegeberufe: Ja oder Nein?

Autor/in: Prof. Dr. Dr. h.c. Gerd Laga/Dipl. Päd. Dagmar Schmidt

Inhalt: Die demographische Entwicklung und damit die Zunahme chronischer und altersbedingter Krankheiten führt inzwischen auch in Deutschland zu einem Wandel der Gesundheitsberufe und damit auch der Pflegeberufe. Ein Merkmal dieses Wandels ist die Akademisierung, d.h. die Einrichtung von zunehmend mehr Pflegestudiengängen an Hochschulen.

 

Anmerkungen zur Zukunft pflegepädagogischer Studiengänge und deren AbsolventInnen in Deutschland

Autor/in: Michael J. Huneke

Inhalt: Der folgende Beitrag möchte eine Diskussion über die Weiterentwicklung pflegepädagogischer Qualifikationen vorantreiben. Hierzu geht er der Frage zum künftigen Verbleib der AbsolventInnen pflegepädagogischer Qualifikationen nach. Dabei ist der Ansatz kein empirischer, sondern orientiert sich an strukturellen Veränderungen der Pflegeausbildungsgesetze und der verschiedenen Studiengänge, welche in Zusammenhang mit der Lobbyistenarbeit verschiedener Interessenvertretungen gebracht werden. Nach Darstellung der sachlichen Zusammenhänge wagt der Autor eine erste vorsichtige Prognose

 

Analyse erforderlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten

Autor/in: Monika Stich

Inhalt: Jedes Unternehmen, hier im Weiteren Non-Profit-Unternehmen, ist bestrebt, eine interne Qualitätssicherung bzw. Qualitätsentwicklung durchzuführen. Gemeint sind damit Maßnahmen, die auf den Erhalt bzw. die Entwicklung der Qualität ihrer Leistungserbringer und Leistungsergebnisse abzielen

 

Interdependenz Ethik und Gesundheitsverständnis in der Pflege

Autor/in: Irma M. Hinghofer-Szalkay

Inhalt: Ausgehend von den ethischen Fragen: „Was soll ich tun?“ und „Was kann ich tun?“ wird das aktuelle Gesundheitsverständnis in der Pflege beleuchtet. Unterschiedliche Weltbilder bedingen verschiedene Werthaltungen und Vorstellungen und bestimmen das pflegerische Denken und Handeln wesentlich mit. Die Entscheidungs- und Handlungsprozesse in der Pflege spiegeln immer auch das Selbst- und Weltverständnis des Menschen wider und bedürfen einer dynamisch- systemisch-historischen Sichtweise

 

Einflussfaktoren und Äußerungsformen von Gewalt in der Pflege

Autor/in: Andreas Spiller

Inhalt: Gewalt ist ein menschliches Phänomen, das im Arbeitszusammenhang Pflege anzutreffen ist. Sie ist beobachtbar und manifestiert sich in einem aktiven oder passiven Handlungsrahmen. Gewalt ist nicht reduzierbar auf Einzelpersonen. Ab wann wird das von Patienten als verletzend erlebte Verhalten zur Begrifflichkeit Gewalt, welche Einflussgrößen stehen in engem Zusammenhang, welche Äußerungsformen finden sich im Pflegealltag ...? Diesen Fragen soll in dem vorliegenden Aufsatz nachgegangen werden mit dem Ziel, für eine wache persönliche Aufmerksamkeit zu sensibilisieren

 

Die Akzeptanz zweier Klinikhemden seitens der Patienten

Autor/in: Angelika Baldussi, Manuela Galgan, Angelika Zegelin-Abt, Herbert Mayer

Inhalt: Die hier vorgestellte Forschungsarbeit ergab sich aus einer Anfrage durch ein kooperierendes Krankenhaus der Universität Witten/Herdecke. Die Klinikleitung wollte wissen, ob Patienten ein neukonzipiertes Klinikhemd gegenüber dem herkömmlichen rückenfreien und weißen Hemd tatsächlich bevorzugen

 

Psychiatrische Patienten im Akutspital

Autor/in: Erich Rohrbach

Inhalt: Zunehmend werden im Akutspital Patienten mit einem somatischen Leiden und einem psychisch auffälligen Verhalten oder einer psychiatrischen Erkrankung behandelt. Diese Studie untersucht die Pflege von psychiatrischen Patienten im Akutspital aus der Sicht der Pflegenden. Pflegende wünschen fachspezifische Unterstützungen von einer psychiatrischen Pflegefachperson im Sinne von Handlungsanweisungen, als Praxisbegleitung und zur theoretischen Wissensvermittlung

 

11-2001

Wer ist hier schwierig - was ist hier schwierig? Zum Umgang mit schwierigen Ausbildungssituationen auf den Pflegestationen

Autor/in: Robert Ammann und Peter Blauth

Inhalt: Das Ausbilden von Lernenden gehört zum Leistungsauftrag der meisten schweizer Spitäler. Oft wird diese Aufgabe gerne übernommen: Es ist interessant und herausfordernd, sich mit Lernenden auseinander zu setzen und dankbar, ihre Lernfortschritte zu beobachten, zumal sich aus zufriedenen und erfolgreichen Lernenden diplomiertes Pflegepersonal rekrutieren lässt

 

Subjektive Theorien von PflegeschülerInnen und ihre Bedeutung für die Lehrenden in Schule und Praxis

Autor/in: Renate Schwarz-Govaers

Inhalt: Die Kluft zwischen Wissen und Handeln der Lernenden in der Pflege ist durch deren mitgebrachten, handlungsleitenden „subjektiven Theorien“ bestimmt, die durch die Ausbildung meist wenig korrigiert wurden. Wollen wir diese Theorien verändern, müssen sie zuerst einmal bewusst gemacht, mit Expertenwissen angereichert und in neue handlungssteuernde Strukturen überführt werden

 

Schöne neue Bildungswelt?! Bildung und Weiterbildung in Zeiten gesellschaftlichen Wandels

Autor/in: Elke Gruber

Inhalt: Wir haben uns an die Diagnose gewöhnt, dass wir in einer Zeit großer Umbrüche leben, deren Charakter allgemein als Modernisierung beschrieben wird. Modernisierung ist damit zu einer Art Zauberwort geworden, dass äußerst unterschiedliche Prozesse in sich vereint. Diese reichen von der permanenten Weiterentwicklung neuer Technologien über den Wandel in den Arbeitsbeziehungen und Familienstrukturen bis hin zum modernen Outfit der Menschen.

 

Der Strukturgitteransatz in der Fachdidaktik Intensivpflege

Autor/in: Ulrike Greb

Inhalt: Studierende der Pflegepädagogik erläuterten im „Workshop-k“ des Kongresses Lernwelten 2001 ihren Einstieg in die Fachdidaktik Pflege am Beispiel des Teilcurriculums Intensivpflege. Hochschuldidaktisch bedeutsam ist in erster Linie die Frage nach den beruflichen Vorerfahrungen im jeweiligen Teilgebiet der Fachdidaktik. In der vorgestellten Lehrveranstaltung war der intensivpflegerische Bereich etwa 80% der Studierenden weitgehend fremd. Ähnlich stellt sich die Situation im Teilgebiet der psychiatrischen Pflege dar. Die Arbeit mit der didaktischen Matrix eignet sich in dieser Situation besonders gut, weil sie einen raschen Einblick in die Komplexität der Sachstruktur ermöglicht und sie zugleich, durch die Übernahme von in sich geschlossenen Lerneinheiten, in der Auswertungsphase transparent werden lässt

 

Entwicklung einer Modellschule mit Skillslabs als drittem Lernort und einem Problem-based Learning Curriculum

Autor/in: Agnes Weber

Inhalt: Mit meinem Beitrag möchte Ihnen unser Entwicklungsprojekt für eine Modellschule in der Grundausbildung Pflege mit Skillslabs als drittem Lernort und einem Problem-based Learning Curriculum in der Schweiz näher bringen. Gestatten Sie, dass ich heute meinen Fokus auf pädagogische Fragen lege, da ich davon am meisten verstehe.

 

"Allmählich bekomme ich diesen Blick auch drauf ..." - PflegelehrerInnen und szenisches Spiel

Autor/in: Uta Oelke

Inhalt: Im Folgenden soll das Thema „PflegelehrerInnen und szenisches Spiel“ im Blick auf vorhandene Ressourcen, neue Herausforderungen sowie pflegedidaktische Notwendigkeiten bzw. Begründungen beleuchtet werden.

 

CASUS CURAE: Ein (pflege) problemorientiertes multimediales Lernsystem für die Aus- und Weiterbildung in der Pflege

Autor/in: Martina Dittler

Inhalt: In diesem Beitrag wird das computergestützte Lernsystem CASUS CURAE, das an die didaktische Methode des problemorientierten Lernens anknüpft, als Lernmedium für die Pflege vorgestellt. CASUS CURAE bietet multimediale Lernfälle zu ausgewählten Krankheitsbildern und Pflegeproblemen, die eine Ergänzung zum theoretischen und praktischen Unterricht in der pflegerischen Aus- und Weiterbildung darstellen und die Anleitung und Einarbeitung von neuen Mitarbeitern wirkungsvoll ergänzen sollen.

 

12-2001

Der Einsatz von Neuen Medien

Autor/in: Heike Spurek

Inhalt: Eine kritische Bestandsaufnahme an Schulen der Gesundheits- und Pflegeberufe in der deutschsprachigen Schweiz Hintergrund: Mit Blick auf die Entwicklung der Technologien im Gesundheitswesen und durch die vielfältigen computerunterstützenden Tätigkeiten in der Betreuung der Patienten und Patientinnen wird in der beruflichen Bildung der Gesundheits- und Krankenpflege ein Fokus die Informatik sein, ein anderer die Förderung des kritischen Denkens als notwendige Voraussetzung im Umgang mit dem Computer und dem weltweiten Computernetz.

 

Lernen an Fällen -eine Möglichkeit zur Förderung der Handlungskompetenz in der Krankenpflegeausbildung

Autor/in: Martina Mayer

Inhalt: Im Gegensatz zur Pflegeausbildung in Deutschland nimmt die Fallstudie in der schweizerischen Ausbildung als Teil der Abschlussprüfung eine prominente Stellung ein. Mein Ziel war es im Rahmen der Diplomarbeit herauszuarbeiten, was die Methode der Fallstudie zur Förderung pflegerischer Handlungskompetenz beitragen kann. Im ersten Teil der Arbeit findet eine Auseinandersetzung mit dem Begriff der pflegerischen Handlungskompetenz statt. Daraus resultiert dann der zweite Teil der Arbeit: „Das Lernen an Fällen“, d.h. an erlebten Situationen. Es werden verschiedenen Fallstudienkonzeptionen vorgestellt und diskutiert, inwiefern damit in der Grundausbildung pflegerische Handlungskompetenz gefördert werden kann

 

Wir werden mit uns selbst konfrontiert - Erfahrungsbezogenes Lernen in der Pflegeausbildung

Autor/in: Ingo Scheller

Inhalt: Der erfahrungsbezogene Ansatz, der hier vorgestellt und begründet wird,ist nicht spektakulär. Er knüpft an Erfahrungen an, die wir alle machen und gemacht haben, und erinnert an Wahrnehmung, Bedürfnisse, Verhaltenswünsche und Ängste, die im Alltag der Pflege, aber auch bei der zunehmenden Professionalisierung und Modularisierung der Pflegeausbildung in Vergessenheit zu geraten drohen.

 

Alltagserfahrungen mit dem Szenischen Spiel im Pflegeunterricht

Autor/in: Gisela Ruwe

Inhalt: Im Folgenden möchte ich einen Einblick vermitteln, welche Spuren das Szenische Spiel hinterlässt, wenn es Teil des Pflegeunterrichts wird. Um auch Schülerinnen und Schüler zu Wort kommen zu lassen, habe ich unseren 3. Kurs gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Eine weitere Basis stellt ein intensives Gespräch mit dieser Gruppe dar. Die Rückmeldung der SchülerInnen werde ich mit eigenen Eindrücken und Interpretationen kommentieren

 

Pflegepädagogik und Normative Pädagogik – Ergänzung oder Widerspruch?

Autor/in: Maria Gattringer

Inhalt: Die Autorin geht hier den Grundlagen von Pflegepädagogik und Normativer Pädagogik nach. Sie stellt die Frage, ob Normative Pädagogik einer Pflegepädagogik zugrundegelegt werden kann. Die Ausübung qualitativ hochstehender Pflege benötigt eine geistig-ideelle Basis. Pflegepädagogen haben die hohe Verantwortung zu übernehmen, den Lernenden Pflegewissen und Berufshaltung zu vermitteln. Normative Pädagogik führt zu rational begründeter Stellungnahme, um normative Handlungsanweisungen und Handlungsprinzipien ableiten zu können

 

Zur Zukunft des e-learning in der Pflegepädagogik

Autor/in: Andreas Lauterbach

Inhalt: Die erste Euphorie der „schönen neuen Bildungswelt“ ist vorbei. Vor kurzem noch kritiklos gelobt, zeigt sich nun zunehmend, dass Online- Bildung mehr sein muss als eine Adaption von altbewährtem auf ein neues Medium. TeilnehmerInnen in virtuellen Lernwelten zeigen häufig ein Gefühl des Alleingelassen-Seins, beklagen einen Mangel an Kommunikation mit anderen Lernenden und fühlen sich von der Menge der Informationen überladen. Drop-Out-Quoten von zum Teil 80% zeigen, dass sich Wissen – insbesondere in Soft-Skill-Bereichen – nicht ohne weiteres virtuell vermitteln lässt. Für den pflegepädagogischen Kongress "Lernwelten2001" wurde der Versuch unternommen, diese Inhalte adäquat über das Medium Internet zu transportieren. Im Zentrum der Überlegungen stand die Frage, welche pädagogischen Voraussetzungen geschaffen werden mussten, damit das Lernen in einer virtuellen Lernwelt zum Erfolg wird. Dabei stehen insbesondere konstruktivistische Theorien und ihre Adaption auf Web-basiertes Lernen im Vordergrund

 

Situations-, wissenschafts- und interaktionsorientierter Pflegeunterricht

Autor/in: Dr. Ingrid Darmann

Inhalt: Aufgabe der Pflegedidaktik ist es, Ansatzpunkte für die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung der Auszubildenden in der Pflege mit dem Ziel einer umfassenden autonomen pflegeberuflichen Handlungskompetenz aufzuzeigen und zu begründen. Die Autorin stützt sich dabei auf die kritisch-konstruktive Pflegedidaktik (vgl. Wittneben 1991) und das interaktionistische, konstruktivistische Lehr-/Lernverständnis (vgl. Siebert 1999; Voigt 1990). Ein wesentliches Anliegen der kritisch-konstruktiven Didaktik ist es, Inhalte in Bezug auf ihren Bildungsgehalt auszulegen und dadurch solche Inhalte zu bestimmen, anhand derer sich eine emanzipatorische Persönlichkeitsentwicklung entzünden kann (vgl. Klafki 1993).

 

Mit Erlebnispädagogik zur kompetenten Pflegenden: Ein Projektbericht

Autor/in: Rolf Spring / Thomas R. Allemand,

Inhalt: Provokativ gehen die Autoren in ihrem Erfahrungsbericht der Frage nach, was die Erlebnispädagogik im Lernfeld der Pflegeausbildung konkret zu bieten hat. Im Rahmen einer Outdoorprojektarbeit mit angehenden Pflegefachpersonen in der Schweiz wird aufgezeigt, wie mit gelebtem Lern- und Führungsverständnis aus der Erlebnispädagogik ganz konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Lernenden im Praxisalltag entstehen können

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