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Severin Federhen, Stefan Lenzen, Prof. Dr. med. Andreas Becker, Udo Beck: Systemische Fallanalyse bei Patienten mit im Krankenhaus erworbener Aspirationspneumonie. Ein Beitrag zum klinischen Risikomanagement im CLINOTEL-Krankenhausverbund (7-2010)
Im CLINOTEL-Krankenhausverbund wurden von Mai 2008 bis März 2009 insgesamt 93 aktuelle Fälle von im Krankenhaus erworbener Aspirationspneumonie aus 23 Mitgliedshäusern einer systemischen Fallanalyse unterzogen. Als Datenquelle wurden aufbereitete §21 KHEntgG-Daten aus dem CLINOTEL-Projekt „QSR-Qualitätssicherung mit Routinedaten“ herangezogen. Gege...

Barbara Schubert, Michaela Wrobel: Identifizierung von Hindernissen, die die Implementierung von Forschungswissen in die Pflegepraxis hemmen (6-2009)
Die Implementierung pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse in die Pflegepraxis ist aus verschiedenen Gründen essentiell. Hierzu zählen rechtliche Vorgaben, Patientensicherheit, die zunehmende Mündigkeit der Patienten und eine mögliche Rechtfertigungsgrundlage für die Pflegenden. Obwohl immer mehr Forschungsergebnisse zur Verfügung stehen, werden sie...
Christin Keilhauer, Karin Wolf-Ostermann: Die elektronische Gesundheitskarte – IT-Projekt mit Zukunft?
Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (3-2009)
In letzter Zeit wird kontrovers über das Projekt elektronische Gesundheitskarte diskutiert. Die Ärzte äußerten Bedenken bezüglich des Sicherheitskonzeptes der eGK, der Finanzierung der notwendigen Telematik-Infrastruktur und dem medizinischen Nutzen der Karte.
Diese empirisch...
Barbara Schubert, Michaela Wrobel: Identifizierung von Hindernissen, die die Implementierung von Forschungswissen in die Pflegepraxis hemmen (E-First!)
Die Implementierung pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse in die Pflegepraxis ist aus verschiedenen Gründen essentiell. Hierzu zählen rechtliche Vorgaben, Patientensicherheit, die zunehmende Mündigkeit der Patienten und eine mögliche Rechtfertigungsgrundlage für die Pflegenden. Obwohl immer mehr Forschungsergebnisse zur Verfügung stehen, werden sie...
Christin Keilhauer, Karin Wolf-Ostermann: Die elektronische Gesundheitskarte - IT-Projekt mit Zukunft?
Ergebnisse einer empirischen Untersuchung
(E-First!)
In letzter Zeit wird kontrovers über das Projekt elektronische Gesundheitskarte diskutiert. Die Ärzte äußerten Bedenken bezüglich des Sicherheitskonzeptes der eGK, der Finanzierung der notwendigen Telematik-Infrastruktur und dem medizinischen Nutzen der Karte.
Diese empirisch...
Nicole Holzmann, Eva-Maria Panfil : Behandlungspfade – Der pflegerische Fokus am Beispiel von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz
(5-2008)
Zur Optimierung der Prozessabläufe in den Krankenhäusern und des Ressourceneinsatzes können Behandlungspfade eingesetzt werden. In dieser Arbeit wird der Fragestellung nachgegangen, welche Aufgaben die Berufsgruppe der Pflegenden für die Versorgung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz innerhalb eines Behandlungspfades wahrnehmen. Als theoretischer Rahmen dienen die Selbstpflegedefizittheorie und Grundlagen des Casemanagements. Zur Beantwortung der Fragestellung erfolgte eine systematische Literaturrecherche nach Leitlinien und systematischen Übersichtsarbeiten. Definiertes Ziel des pflegerischen Fokus ist das alltagsorientierte adäquate Selbstpflegeverhalten. Die Familie ist, wenn möglich in alle Interventionen mit einzubeziehen. Schriftliche Informationen zur Krankheit und Therapie bieten Sicherheit für den Umgang mit der Erkrankung. In der Anamnese werden in Zusammenhang mit der Krankheit erlebte Problematiken thematisiert und Se...
Tobias Haupt: Ein modulares Angehörigentraining bei Morbus Parkinson (1-2007)
Morbus Parkinson ist eine progressiv neurodegenerative Erkrankung, welche durch die Kardinalsymptome Akinese, Rigor, Tremor und posturale Instabilität gekennzeichnet ist. Im weiteren Verlauf der Erkrankung können kognitive Beeinträchtigungen
und Halluzinationen zu den motorischen Krankheitszeichen hinzukommen. Das hier beschriebene Angehörigentraining für Angehörige von Patienten mit Morbus Parkinson und kognitiven Defiziten wird auf Grundlage der recherchierten Ergebnisse zahlreicher Studien durchgeführt, in denen der Effekt von Trainingsprogrammen bei chronischen Erkrankungen nachgewiesen wurde. Ziele des Trainings sind, ein verbessertes Copingverhalten der Angehörigen
und eine Steigerung der Kompetenz der Angehörigen im Umgang mit der Erkrankung zu erzielen und hierdurch einen positiven Effekt auf die Situation des Patienten zu erreichen. Die Angehörigen werden in 5 Modulen à 2 Stunden über das Krankheitsbild Morbus Parkinson, die Therapien und den Verlauf der Erkrankung
informiert und aufgeklärt. Als weiterer Schwerpunkt dienen die Information und die Aufklärung der Angehörigen über Hilfsmöglichkeiten und -mittel, sowie die Anleitung und Beratung bei pflegespezifischen Problematiken, um Sicherheit mit der Erkrankung im Alltag zu erlangen. In Einzelterminen haben die Teilnehmer
des Trainings die Möglichkeit praktische Übungen du...
Carsten Giehoff, Ursula Hübner: Der elektronische Pflegebericht des Netzwerkes „Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück“
Evaluationsergebnisse und ihre Konsequenzen (6-2006)
Um die Versorgungskontinuität bei der Entlassung und Verlegung von Patienten zu optimieren und Informationslücken zu schließen, wurde ein elektronischer Pflegeverlegungsbericht (PFLEGEFORM) in enger Zusammenarbeit mit dem „Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück“ entwickelt. Dabei wurde das Konzept einer benutzerinvolvierenden Entwicklung verfolgt, bei dem die Belange verschiedener Gesundheitsdienstleister (Krankenhäuser, Altenheime, ambulante Dienste) berücksichtigt werden konnten. Alle wesentlichen Entlassungsinformationen sind mit der Software übermittelbar. Pflegerische Diagnosen und Maßnahmen werden über den Einsatz von Klassifikationen strukturiert abgebildet. Durch ein Sicherheitskonzept wird die sichere Übertragung patientennaher Daten gewährleistet.
Diese Arbeit zeigt die Resultate einer implementationsbegle...
Birgit Thomas, Bruno Wirnitzer, Christa Gottwald, Prof. Dr. Johann Behrens: Schulung und Anleitung in der
stationären Krankenpflege zur
Förderung der Selbständigkeit
bei älteren Menschen
(9-2005)
Ziel der empirischen Studie war die Integration der Interventionen Schulung und Anleitung als pflegerische Aufgaben in den Stationsablauf. Hierbei wurden die Auswirkungen auf den Pflege- und Krankheitsverlauf aufgezeigt. Dabei soll erreicht werden, dass Patienten/Angehörigen notwendige Kompetenzen vermittelt bekommen, um ihre Selbstständigkeit zu bewahren, Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen, um die Belastung der häuslichen Pflege besser einzuschätzen zu können. Des weitern sollten Pflegekräfte sensibilisiert werden, dass Schulung und Anleitung im Pflegeprozess Aufgaben der professionellen Pflege sind, die patientenorientiert geplant und dokumentiert Veränderungen am Patienten sichtbar machen. Im Rahmen der Interventions-/Kontrollstudie, wurden bei 87 Patienten Schulungen, Anleitung und Selbständigkeitstest durchgeführt. Insgesamt wurden 174 Patienten in die Studie einbezogen. Patienten mit eingeschränkter Mobilität nach hüftnahen Frakturen stellten die Studienpopulation dar. Patienten, die durchschnittlich 16 Tage auf der unfallchirurgischen Station geschult und angeleitet worden sind, waren erheblich selbständiger als nicht geschulte Patienten. In der häufigsten Altersklasse zwischen 77 und 84 Jahren verkürzte sich die Krankhausverweildauer um 10 Tage. Des weiteren wurde die Beziehungsgestaltung aus Sicht der Pflegenden, Patienten und Angehörigen als wichtigster Aspekt bei allen Pflegebildungsmaßnamen erlebt. Durch die Pflegeinterventionen Schulung und Anleitung kann die geplante Weiterversorgung eines Patienten im häuslichen Bereich optimiert werden. Die sozialen und pflegerischen Handlungskompetenzen von Betroffenen werden gestärkt, weil sie aktiv am Schulungs- und Pflegeprozess beteiligt sind. Dadurch erhalten vor allem Angehörige mehr Sicherheit bezüglich der häuslichen Weiterversorgung und lernten Ressourcen sowie die eigenen Grenzen kennen.
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Gabriele Achenbach: Die Europäische NEXT-Studie
zum vorzeitigen Ausstieg
aus dem Pflegeberuf
(7-2005)
Die NEXT-Studie – Nurses Early Exit Study, eine von der Europäischen Kommission geförderte quantitative Längsschnittstudie, untersucht länderübergreifend in 10 Ländern Europas (Polen, Niederlande, Deutschland, Slowakei, Schweden, Belgien, Frankreich, Italien, Großbritannien, Finnland) die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsmotivation in der professi...
Dr. Heidrun Jahn: Deutsche Studiengangsentwicklung
im Kontext des
Bologna-Prozesses:
Umsetzung in der Pflege (1-2005)
Seit 1998 haben deutsche Hochschulen die Möglichkeit, Studiengänge mit Bachelor-
und Masterabschlüssen anzubieten. Mit der 6. Novelle des Hochschulrahmengesetzes
(HRG) von 2002 wurde die Erprobungsphase dieser Studiengänge
für beendet erklärt und Bachelor- und Masterstudiengänge wurden in
das Regelangebot der Hochschulen aufgenommen. Bis 2010 s...
Diana Grywa, Adelheid Zeller: Aggressionsmanagement –
ein sinnvoller Ausbildungsinhalt
in der Pflegeausbildung? (12-2003)
Mit dieser Pilotstudie wurde folgende Frage untersucht: Welche Erkenntnisse
gewinnen SchülerInnen in der Pflegeausbildung in einer Schulung zu
Aggressionsmanagement? Sieben SchülerInnen stellten sich für ein standardisiertes
Interview vor und nach der Schulung zur Verfügung. Die transkribierten
Interviews wurden mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet.
Die SchülerInnen beschrieben verbale und physische Aspekte von
Aggression und Gewalt und berichteten über Erlebnisse mit aggressivem
Verhalten von PatientInnen während ihrer Praktika. Nach der Schulung
fühlten sich sechs SchülerInnen sicherer bis sehr sicher im Umgang mit Aggression
und Gewalt. Sie erlebten die Schulung als sinnvoll und hilfreich.
Nach der Schulung hatten die SchülerInnen den Eindruck, dass sie auf
mögliche Aggressionsereignisse gut vorbereitet sind und kompetent reagieren
können. Der Nutzen der Schulung zeigte sich vor allem in den Bereichen
Sicherheit, Einstellung und Haltung sowie Wissen und Kenntnisse.
Die Auswirkungen der Schulung auf die klinische Praxis bedarf weiterer
Unters...
Patrick Weber RN, MA et Stéphane Spahni phD: Datensicherheit und Datenschutz in der Pflege (11-2003)
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Dagmar Gerhards: Sicherheit in der E-Mail-
Kommunikation (10-2003)
E-Mails spielen auch im Gesundheitswesen eine zunehmend wichtige Rolle.
Viele Anwender glauben allerdings, dass der Versand einer E-Mail den
datenschutzrechtlichen Bestimmungen im Gesundheitswesen genügt,
ohne zu Berücksichtigen, dass diese Form des Informationsaustausches
nicht sicher ist. In diesem Artiikel soll eine Möglichkeit vorgestellt w...
Carl Poersch: „Clinical Pathway“ Auswirkung auf das Personalmanagement in der Pflege (5-2002)
DRGs – Diagnosis Related Groups – diese drei Wörter beherrschen
zur Zeit die Diskussionen im Gesundheitswesen. Auch die Krankenhäuser
versuchen, sich für 2003, spätesten 2004, wenn die DRGs
eingeführt werden, optimal vorzubereiten. Aber es herrscht große
Unsicherheit in fast allen Bereichen des Krankenhauswesens. Die
Krankenhäuser sind gezwung...
Bundesfachverband Medizinprodukteindustrie e.V., Koordinierungs- und Bera-tungsstelle
der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwal-tung
(KBSt): Krankenhäuser und das Jahr 2000-Problem (5-1999)
Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, was Sie tun, wenn Ihr Aufzug für Liegendtransporte am 1. Januar 2000 stehen bleibt? Sicherlich haben Sie sich in den vergangenen Monaten mit dem Jahr 2000-Problem in Ihrem Krankenhaus beschäftigt. Wie so viele Krankenhäuser, die sich in letzter Zeit an den BVMed und seine Mitgliedsunternehmen gewandt h...
Pflegedokumentation: Neue Arbeitshilfe ist da
Studie: Es herrscht ein chronischer Pflegemangel im Krankenhaus
Förderpreis der Marseille-Kliniken für herausragende wissenschaftliche und konzeptionelle Arbeiten aus den Bereichen der Pflege und Gerontologie
DNGfK öffnet sich Pflegeeinrichtungen nach SGB XI
Pilotprojekt zur Unterstützung Gesundheitsfördernder Maßnahmen geplant





